
things we recognize
İle Leonardo Idrobo, Michel Roth, Oleksandra Katsalap, Predrag Tomić, Vicente Moronta, Zoé Pouri
Drei audiovisuelle Kompositionen erkunden in Echtzeit Kontrolle und Kontrollverlust und laden das Publikum zur Interaktion ein
Das Programm vereint drei audiovisuelle Werke, die Musik als offenes, sich ständig neu konstituierendes System erfahrbar machen. Leonardo Idrobos «Shell» setzt ein fragiles Instrumentalgefüge Zufalls-Eingriffen aus - zugespielte Field Recordings zwingen das Ensemble, sich immer wieder neu zu finden.
Michel Roths «Infinite Zonkey» übersetzt gespielte Klänge in Echtzeit in Strichcodes, projiziert sie und liest sie zurück als Klang - ein selbstreferenzieller Kreislauf, in den auch das Publikum eingreifen kann. Oleksandra Katsalaps «things we recognize» untersucht die Machtverhältnisse zwischen Wahrnehmung und Projektion: Was wird sichtbar, was bleibt verborgen - und wer entscheidet das?
Alle drei Werke arbeiten mit dem Spannungsfeld von Kontrolle und Kontrollverlust, Information und Rauschen - und laden das Publikum ein, nicht nur zu beobachten, sondern Teil des Systems zu werden. Ein Programm, das Musik nicht nur wiedergibt, sondern in jedem Moment neu entstehen lässt. Vicente Moronta, Oboe Zoé Pouri, Violine Predrag Tomić, Akkordeon Oleksandra Katsalap, «Zonkeytonk»-Synth, MIDI-Keyboard Leonardo Idrobo, Synth Michel Roth, Konzept
