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I, etcetera

I, etcetera

10月29
10月29日(木) · 17:00
Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen
🗣️ドイツ語
詳しくはVisitduesseldorfで
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10月29
10月29日(木) · 17:00
Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen
🗣️ドイツ語
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Gruppenausstellung über künstlerische Subjektivität und institutionelles Selbstverständnis, mit Führung durch Gloria Hasnay.

Im Zentrum der Gruppenausstellung "I, etcetera" steht die Auseinandersetzung mit künstlerischer Subjektivität als etwas Prozesshaftem und Relationalem.

Ausgehend davon richtet die Ausstellung den Blick auch auf den Kunstverein selbst und auf die Prozesse, in denen sich dessen eigene Subjektivität herausbildet und artikuliert. Sie fragt danach, wie narrative Strategien und spekulative Entwürfe, die in künstlerischen Praktiken ebenso wie in institutionellen Prozessen wirksam werden, das Selbst prägen, verschieben und in ein Verhältnis zu anderen setzen.

Die Ausstellung versammelt Neuproduktionen und bestehende Arbeiten, die diesen Fragen auf unterschiedliche Weise nachgehen und sich mit Selbstentwurf und Projektion, Erinnerung und Erzählung beschäftigen.

In den Arbeiten von Julie Becker, Chan Hau Chun, Oto Gillen, Robert Glück und Danae Io treten Innenräume, Fassaden und Landschaften in konkreter wie metaphorischer Form auf: als Architektur und psychische Zustände, als Vorstellungswelten und materielle Wirklichkeit, als Körper und geteilte Strukturen. Subjektivität erscheint dabei als fortwährende Aushandlung, bedingt durch die sozialen und institutionellen Verhältnisse, in die sie eingebunden ist.

Robert Glück beschreibt es so: „Das Selbst ist ein gemeinschaftlich zusammengewürfeltes Sammelsurium, das einen falschen Eindruck von Kohärenz aufrechterhält." Ein literarischer Essay von Glück ist in der begleitenden Broschüre abgedruckt; weitere Beiträge zum Projekt kommen vom Kunsthistoriker und Kritiker Alex Kitnick, der Theoretikerin und Kuratorin Doreen Mende sowie der Kuratorin und Autorin Fiona Vilmer.

Die Vorstellung eines wandelbaren, pluralen Selbst zieht sich durch die verschiedenen Positionen des Projekts und führt zugleich zu der Frage, wie eine Institution ihr eigenes Selbstverständnis formuliert. Im Fall des Kunstvereins schließt dies sein Gebäude und sein Archiv ebenso ein wie seine Ausstellungen und öffentliche Programme, seine Mitglieder und Besucher*innen sowie all jene, die in und mit ihm gearbeitet haben.

Was die Institution über sich weiß und erinnert, ist auf unterschiedliche Akteur*innen, Formen und Zeiten verteilt. Vor diesem Hintergrund fragt I, etcetera : Wenn sich institutionelle Identität aus dieser Vielstimmigkeit formiert, wer spricht dann, wenn die Institution ihre eigene Geschichte erzählt?

Führung durch die Ausstellung mit Gloria Hasnay

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同会場:Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen→

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Reruns: Maya Tounta über George Tourkovasilis
29日(木) · 19:00無料DE
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Reruns: Maya Tounta über George Tourkovasilis

Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen

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