
Vis Motrix
CocoonDance präsentiert Raphaële Giovanolas visuell hypnotische Tanzperformance über Hybridwesen und Bewegungskraft
Es sind Wesen wie aus einer anderen Welt. Mit faszinierend-bizarrer Energie bewegen sie sich durch den Raum. Morphen zu einem Organismus aus Mensch und Maschine und erzeugen einen hypnotischen Sog, der unentrinnbar wird.
„Vis motrix“ bedeutet „die bewegende Kraft“ – und zielt auf die Seele. Die Bonner Company CocoonDance erschafft in dieser Produktion Hybridwesen, die der Bewegung selbst auf den Grund gehen. Die Gruppe setzt damit ihre Suche nach dem „noch ungedachten Körper“ fort: Transhumanismus als traumatischer Tanzreigen, der das Unbewusste berührt.
Mit Vis Motrix schuf die Choreographin Raphaële Giovanola, Trägerin des Deutschen Tanzpreises 2027, ein Werk von hypnotischer Bewegungsintelligenz. Mit Tänzerinnen als „fantastischen Sci‑Fi‑Superorganismen, die dem Geheimnis des Lebens auf der Spur sind“ (Magazin tanz).
Vor jeder Aufführung wird das Publikum zu einer 20-minütigen praktischen Einführung eingeladen. Diese findet auf der Bühne statt und wird von Raphaële Giovanola geleitet. Für die Einführung sind keine Vorkenntnisse oder besondere Kleidung erforderlich. Treffpunkt ist um 19:15 Uhr im Foyer.
Pressestimmen: Reine Bewegung lässt sich nicht sichtbar machen, aber wir erahnen ihre ebenso zauberhafte wie mechanische Wirkung im Innern alles Lebenden. Rafaële Giovanola bietet ihrem Publikum einen Blick auf den weiblichen Körper, wie man ihn noch nie gesehen hat. Allein für diesen visuellen Geniestreich verdient diese Produktion Beachtung. (Thomas Linden, Kölnische Rundschau)
„Die Tanzplattform Deutschland ist in München beeindruckend gestartet. Einer total fremdartigen Optik setzte man sich – zunehmend fasziniert – in ‚Vis Motrix‘ der Choreografin Raphaële Giovanola aus. Ihre vier Tänzerinnen (Cocoon Dance/Bonn) liegen rücklings am Boden. Wie die Körper dann – vergleichbar elektronischen Teilchen – in unterschiedlicher Schnelligkeit, Dynamik und schritttechnischer Komplexität über eine weiße Fläche flutschen, ist sensationell.“ (Vesna M.)



