Macbeth
Zweistimmige Bühnenfassung von Shakespeares Macbeth mit Schirin Brendel und Marcus Calvin, Inszenierung von Dieter Nelle.
Von William Shakespeare Bearbeitung und Übersetzung von John von Düffel Mit: Schirin Brendel, Marcus Calvin Regie: Dieter Nelle Ausstattung: Marcel Keller
Dem in einer entscheidenden Schlacht siegreichen Feldherren Macbeth wird von drei Hexen prophezeit, er werde König von Schottland. Aber es gibt noch einen König, und der will auf dem Schloss von Macbeth nach dem Sieg Halt machen. Macbeth schreibt seiner Frau einen Brief. Und die fasst einen mörderischen Plan. Gemeinsam töten sie den König.
Damit setzen sie eine Spirale der Gewalt in Gang, während der Macbeth sich vom treuen Feldherren in ein diktatorisches Monster verwandelt und Lady Macbeth darüber wahnsinnig wird. John von Düffel hat eine grandiose und geschmeidige Übertragung geschaffen und Shakespeares Stück auf zwei DarstellerInnen reduziert. Auf diese Weise rückt das Paar Lady Macbeth und Macbeth ins Zentrum der Aufmerksamkeit.
Diese Geschichte fasziniert seit 400 Jahren mit all ihrem Schrecken, mit all ihrer Grausamkeit und – mit all ihrer Zärtlichkeit. Shakespeares Macbeth ist eine Parabel der Machtgier und ein Zeugnis dessen, was geschieht, wenn jemand, der an der Macht ist, keine Gefahr und keinen Einspruch fürchten muss: rücksichtsloses Zerstören.
Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Hamburg
Unsere Ticketspreise 23 Euro Vollzahlerticket 18 Euro Ermäßigtes Ticket (Schwerbehindertenausweis) 9 Euro Ticket für Student*innen, Azubis, Schüler*innen 8 Euro Hintere Plätze (telefonisch oder persönlich buchbar) Sonderpreise für Schulklassen: 7 Euro pro Schülerin/Schüler, 2 Begleitpersonen frei. Anmeldung für Schulklassen per Telefon oder E-Mail.
Forum Café: Empfehlung, mindestens eine Stunde vor Vorstellungsbeginn zum Essen zu kommen.
drumrum 17. Oktober 18:45–19:15 Uhr Demokratie unter Druck mit Hannes Rockenbauch Stadtrat, SÖS
An ausgewählten Samstagen begleiten Expert*innen Vorstellungen mit Gesprächen und Hintergründen. Beginn: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Nach Freitagsterminen: Nachgespräch im Foyer mit Ensemble-Mitgliedern.




