
Clivia
Operette in drei Akten von Charles Amberg und F. Maregg Musik von Nico Dostal Aufführung in deutscher Sprache, ab 12 Jahren
»Man spricht heut nur noch von Clivia« – der Ohrwurm erklingt bald auch in Braunschweig. Die Story spielt im fiktiven südamerikanischen Staat Boliguay. Der korrupte E. W. Potterton will seine Machenschaften mit einem Film-Set tarnen. Zwecks Drehgenehmigung soll die Film-Diva Clivia zum Schein einen Einheimischen heiraten. Der entpuppt sich bald als Staatspräsident, der sich in Verkleidung vor Putschisten versteckt. Eine Geschichte voller Verwechslungen und großer Gefühle.
Das Vorlage lieferte F. Maregg, der gemeinsam mit Charles Amberg (der sich mit Schlagertexten à la »Wochenend und Sonnenschein« einen Namen gemacht hatte) das Libretto verfasst. F. Maregg Name wurde wegen seiner jüdischen Herkunft spätestens 1935 von allen Programmzetteln gestrichen. Mitte des 20. Jahrhunderts geriet »Clivia« in Vergessenheit und erlebte erst seit den 1990er-Jahren eine nachhaltige Wiederentdeckung.
Aufführungsdauer: ca. 2 h 30 min, eine Pause
Content Notes: In diesem Stück werden Kolonialismus, Exotismus sowie Militarismus behandelt. Es kommt zur Darstellung von Waffengewalt. Es fällt ein Schuss. Es wird ins Publikum geblitzt.









