
Die lange Hoffnung
Dokumentarfilm über Clara Thalmann und Augustin Souchy und die Kollektivierungen im spanischen Bürgerkrieg, mit anschließender Diskussion am 24.7.
14.7. | 18:30 Uhr, 17.7. | 17 Uhr BRD 1984 | 92 min | Dokumentarfilm | R: Pepe Danquart
Der Film beginnt, wo andere über die Geschichte des spanischen Bürgerkrieges enden: an der Grenze. Die Filmemacher begleiten Clara Thalmann und Augustin Souchy nach Katalonien, wo beide zwischen 1936 und 1939 aktiv an den Kämpfen gegen Franco und an der Kollektivierung, »der einzigen sozialen Revolution von unten« teilgenommen haben. Bauern, Tagelöhner, Handwerker und Arbeiter kollektivierten Landbesitz und Produktionsmittel. Es war keine blutige Staatsaktion, sondern eine Revolution, ausgelöst von Anarchosyndikalisten und ihrer Gewerkschaft CNT, die 1936 mit einer Million Mitglieder die bedeutende gesellschaftliche Kraft darstellte. Clara und Augustin treffen sich zu dieser Reise zum ersten Mal seit 1937 wieder. Dazwischen liegen für beide Gefängnis, Exil, Kampf und Niederlagen, Alter und Krankheit. Und doch verkörpern beide ein Stück Kontinuität – lebendige Geschichte.
Am 24.07., 19:00 Uhr, mit anschließender Diskussion mit Stefan Loibl (KFSR e.V.).
Im Rahmen der Filmreihe »¡A las barricadas! Bürgerkrieg und Revolution in Spanien 1936-1939«.













