
Verständnis von (Anti)Imperialismus im Zeitalter der zunehmenden Kriege und Militarisierungen
Vortrag und Diskussion über Imperialismus, Antiimperialismus und die neue Welle von Kriegen und Militarisierung
Verständnis von (Anti)Imperialismus im Zeitalter der zunehmenden Kriege und Militarisierungen
Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran und den Libanon dauert seit dem Beginn am 28.02.2026 immer noch an. Die Folgen für die Zivilbevölkerung beider Länder sind verheerend: Tausende Menschen wurden getötet, Abertausende verletzt und Millionen befinden sich auf der Flucht - insbesondere nach der fortschreitenden Zerstörung und Entvölkerung des Südlibanons. Parallel dazu haben Militarisierung und Kriegswirtschaft überall zugenommen, während die unteren sozialen Schichten mit massiven Preiserhöhungen und Sozialabbau konfrontiert sind. Dies sind nur einige der dramatischen Konsequenzen dieses Krieges.
Diese Kriege sind jedoch nicht die einzigen Kriege der heutigen Zeit und werden auch nicht die letzten sein. Vielmehr haben wir es, laut vieler Beweise, mit einer eskalierenden Kette von Kriegen zu tun. Trotzdem haben die Linken bezüglich dieses aktuellen Krieges (im Iran und Libanon) sehr kontroverse Positionen und Richtungen eingenommen. Daher konnten sie auch keine gemeinsame Grundlage für die Strategie einer Antikriegs- und Antimilitarismusbewegungs schaffen, wodurch eine effektive Bewegung gegen die neue Welle des Krieges und der Militarisierung aufgebaut werden könnte.
Im Mittelpunkt der kontroversen Debatten innerhalb der Linken steht das Verständnis von Imperialismus und Antiimperialismus. In dieser Veranstaltung sollen diese Themen im Mittelpunkt stehen. Dafür werden die einzigartigen Merkmale der heutigen Krise des Kapitalismus betrachtet, aus denen die zunehmende Welle der Kriege und Militarisierung strukturell entsteht - ein neues Phänomen, das manchmal als "globales Kriegsregime" bezeichnet wird. Dadurch wird sich eine neue theoretische Möglichkeit zur Konzeption des Imperialismus und der imperialistischen Verhältnisse in der Gegenwart ergeben, sowie ein alternatives Verständnis von Neofaschismus.













