
RUSALKA
Con Antonín Dvořák, Bayerischer Staatsoperchor, Bayerisches Staatsorchester, Franz Obermair, Heidi Hackl, Jaroslav Kvapil, Martin Kušej, Martin Zehetgruber, Olaf A. Schmitt, Petr Popelka, Reinhard Traub
Aufführung von Dvořáks Oper Rusalka in tschechischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln im Nationaltheater München
Komponist Antonín Dvořák. Libretto von Jaroslav Kvapil. Lyrisches Märchen in drei Akten (1901). Empfohlen ab 16 Jahren.
In tschechischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Dauer ca. 3 Stunden 17 Minuten.
Ablauf indicativ: 1. Akt ca. 18:00 - 19:03 Uhr 2. Akt ca. 19:03 - 19:49 Uhr Pause ca. 19:49 - 20:19 Uhr 3. Akt ca. 20:19 - 21:17 Uhr
Antonín Dvořák und sein Librettist Jaroslav Kvapil vermischen in ihrer 1901 uraufgeführten Oper Rusalka den slawischen Mythos der untoten Rächerin aus dem Wasser mit Märchenfiguren wie Friedrich de la Motte Fouqué́s Undine und Hans Christian Andersens kleine Seejungfrau vor dem Hintergrund der düsteren Sagen des Dichters Karel Jaromír Erben. Die faszinierenden Klangwelten, die liedhaften und hochdramatischen Momente ließen Rusalka zu einer der erfolgreichsten tschechischen Opern werden.
Inszenierung: Rusalka fühlt sich gefangen in ihrer Welt, aus der sie nicht entkommen kann. Sie ist bereit, ihre Unsterblichkeit für eine menschliche Seele aufzugeben, um die Liebe des Prinzen zu erlangen. Bezahlen muss sie dafür mit ihrer Stimme. Verstummt und befreit aus ihrer dunklen Welt muss sie mit ansehen, wie der Prinz eine fremde Frau ihr vorzieht – zu ihrer beider Verhängnis. Sie kann nicht leben, sie kann nicht sterben und verhilft dem Prinzen am Ende dennoch mit einem „rettenden“ Kuss zu seinem Tod.
Produktionsteam Musikalische Leitung: Petr Popelka Inszenierung: Martin Kušej Bühne: Martin Zehetgruber Kostüme: Heidi Hackl Licht: Reinhard Traub Chor: Franz Obermair Dramaturgie: Olaf A. Schmitt Bayerisches Staatsorchester Bayerischer Staatsoperchor
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