
Was wir tragen
Biografisches Theater über familiäre Erinnerung und Holocaustverleugnung, mit Publikumsgespräch nach jeder Vorstellung
20.6. | 20 Uhr | 12 € / erm. 10 € 21.6. | 18 Uhr | 12 € / erm. 10 € 23.6./24.6. | 20 Uhr | 6 € SuS Theater + Gespräch
Ein biografisches Theaterstück über eine Spurensuche in der eigenen Familie: Meine Oma Emilie leugnete bis zu ihrem Tod 2016 den Holocaust. Aus der lebenslangen Auseinandersetzung mit diesem Erbe – zwischen Verzweiflung und schwarzem Humor – entstand ein Stück, das fragt: Was hat das alles heute mit mir zu tun? Angesichts von ansteigendem Antisemitismus und Rechtsextremismus ist diese Frage drängender denn je.
Gespräche mit Familienmitgliedern, das Stöbern in den Schwarz-Weiß-Fotos und Briefen meiner Großeltern und eigene Reflexionen verdichten sich zu einer Erzählung, die Lebenswege nachzeichnet. Sie bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen Verständnis und Abgrenzung – und mündet schließlich in einen Dialog mit dem Sohn einer jüdischen Holocaust-Überlebenden. Nach jeder Aufführung gibt es die Möglichkeit, gemeinsam über das Stück und seine Bezüge zur Gegenwart ins Gespräch zu kommen.
Spiel: Natascha Manthe, Philipp Rost Dramaturgie und Stückfassung: Alina Spachidis Ausstattung: Julia Kawka Regie: Laura Söllner
Gefördert durch die Heinz und Heide Dürr Stiftung. Mit freundlicher Unterstützung des theaterhaus berlin
Text in einfacher Sprache: Ein Theaterstück über die eigene Familie: Die Großmutter Emilie leugnete bis zu ihrem Tod 2016 den Holocaust. Daraus entstand ein persönliches Stück zwischen Trauer, Wut und schwarzem Humor. Es fragt: Was bedeutet diese Geschichte heute für mich? Am Ende entsteht ein Gespräch mit dem Sohn einer jüdischen Holocaust-Überlebenden. Nach jeder Aufführung gibt es Zeit für Gespräche mit dem Publikum.
Anmeldungen für Schulvorstellungen (23.06./24.06) unter: laura.soellner@posteo.de















