
Gorgonà
Griechischer dystopischer Spielfilm über weibliche Solidarität und Widerstand in einer von Ressourcenknappheit geprägten Zukunft
18.6. | 18:45 Uhr, 21.6. | 20:45 Uhr, 22.6., 23.6. | 18:45 Uhr, 24.6. | 20:45 (OmU) GR/F 2025 | 95 min | Spielfilm | R: Evi Kalogiropoulou | DF + OmU
Griechenland in einer nicht all zu fernen Zukunft: Ressourcenknappheit hat das Land ins Chaos gestürzt. In den verbliebenen Städten streiten sich rivalisierende Banden um Wasser, Treibstoff und Frauen. Die junge Maria wächst in dieser von Männern dominierten Welt auf und kämpft um Anerkennung und ums Überleben. Sie sieht keinen Ausweg aus der Spirale der Gewalt, zumal sie von Bandenchef Nikos gegen den Willen seiner Handlanger zu seiner Nachfolgerin auserkoren wurde. Als die mysteriöse Sängerin Eleni in Marias Leben tritt, eröffnet sich ihr eine Alternative: Gemeinsam mit Eleni stellt sie sich dem patriarchalen System entgegen und versucht, sich im Namen aller Unterdrückten eine bessere Welt zu erstreiten. Mit ihrem Spielfilmdebüt zieht die griechische Filmemacherin eine Parallele zwischen veralteten Machtstrukturen und der allgegenwärtigen Umweltzerstörung. In einer an George Millers »Mad Max« erinnernden Dystopie erzählt sie von der befreienden Kraft weiblicher Solidarität.
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