
Frittenbude
Deutschlands Frittenbude feiert 20 Jahre Filmriss mit einem intensiven, politisch aufgeladenen Live-Set am Donaukanal
Frittenbude sind seit 2006 der tiefschwarze und doch neonfarbene Kurzschluss zwischen Ravepunk, Indierap-Exzess und politischer Realität. Aus ihrem Bassuniversum heraus haben sie schiefe Synths, bollernde Basslines und Texte kultiviert, die Schwitzkasten und Umarmung zugleich sind. Frittenbude steht für Nächte, in denen alles möglich scheint, für Hymnen, die auf dem Heimweg noch brennen. Ihre Musik ist ein Ort für alle, die genug haben von Stille und Stillstand.
Ob Liebe in Zeiten der Reizüberflutung, Wut auf das politische Weltgeschehen oder der Versuch, das Chaos in der gelebten Apokalypse tanzbar zu machen: Frittenbude verwandelt große Gefühle und große Fragen in Lieder, die sowohl Club als auch das nie endende Kopfkino füttern. Live ist die Bubu eine Katastrophe im allerbesten Sinne: zu laut, so intensiv, politisch und immer mit dem Versprechen, dass Gemeinschaft auch im Lärm möglich ist.
Nach 20 Jahren und unzähligen Shows zwischen Mainstage und dem letzten AZ bleibt Frittenbude ein Gegenentwurf zum ewigen Grau. 20 Jahre Filmriss Tour feiert die Songs, die uns geprägt haben, und vor allem die Menschen, die sie all die Jahre getragen haben. 20 Jahre Filmriss ist kein Museum, keine Werkschau, sondern ein kollektiver Abriss. So wie immer, für manche wie früher und für einige auch zum allerersten Mal. Was bringen sie mit? Gute Laune, das neue Album, den Hit, die Klassiker und die Tracks, zu denen live alle explodieren — kurz: den ganz normalen Wahnsinn, der Frittenbude ausmacht.























