
JOSH.
Josh. präsentiert Songs seiner Vertikal-Tour 2027 mit Wiener Pop‑Wurzeln und Band live im MusikZentrum Hannover
Vertikal-Tour 2027 / © Philipp Hirtenlehner Wien, Stadt der Klassik. Des Walzers und der Sängerknaben. Von Sachertorte, Wiener Schnitzel, Hofreitschule, Heurigen, Franzl, Sissi, Burgtheater und Opernball. Das ist die eine Seite. Voller Klischees. Wien, Stadt von Falco. Wanda. Von Ambros, Fendrich und Heller. Von Molden und Nino aus Wien, von Kruder und Dorfmeister, Yung Hurn und natürlich auch Bilderbuch (selbst wenn diese aus Oberösterreich stammen). Von Life Ball (einst) und MQ. Das ist die andre, vitale, kreative, spannende und unglaublich interessante Seite der Stadt an der vielbesungenen Donau. Aus diesem Wien der Gegensätze stammt Josh. und diese Stadt macht ihn auch aus, hat ihn geprägt. Hier wurde er vor 37 Jahren geboren und hier ist er tief verwurzelt. Die Musik wurde Josh. – wenn schon nicht in die Wiege – so doch in früher Kindheit nahe gelegt. Im Alter von 8 Jahren begann er, klassische Gitarre zu lernen und spielte fortan – dem Klischee folgend, dass alle Österreicher klassische Musik lieben – u.a. Beethoven. Weniger zu seiner eigenen, vermutlich aber zur grossen Freude seines Großvaters, der sehr kunstaffin war und dem jungen Josh. erste Einblicke in die Kunstwelt ermöglichte. Doch auch wenn das der Beginn einer anhaltenden Liebe zur Gitarre war, bedurfte es doch eines Eric Clapton und seines „Unplugged“ Albums, um Josh., dessen Vater viel Paco de Lucia und Bruce Springsteen hörte, richtig heiß auf das Instrument zu machen. Dreizehn Jahre war er alt, als er das bahnbrechend erfolgreiche Album erstmals hörte. Es kam einer Initialzündung gleich: „Durch diese Musik ist mir damals buchstäblich der Knopf aufgegangen“ sagt Josh. dazu. Mit 15 kamen die ersten Schulbands und damit einhergehend die ersten Songs. „Seien wir aber gnädig und hüllen den Mantel des Schweigens über meine ersten pubertären Gehversuche als Songwriter.“ lacht der 35jährige im Rückblick. Ein Anfang war gemacht. Doch Josh. hatte zwar Blut geleckt, bereit aber war er noch nicht. Denn gänzlich wollte er trotz der Entdeckung von Pop und Rock der formalen Musikausbildung nicht den Rücken kehren und so studierte Josh. 5 Jahre lang Jazz. Wie zuvor schon die Klassik wurde ihm der Jazz irgendwann zu eng und die Jazzer zu elitär. Dass Musik nur „richtig gespielt“ auch „richtig“ sein kann und darf, das wollte er nicht glauben. Denn es darf aus Sicht von Josh. durchaus einmal auch schief und trotzdem gut sein. Wie so oft im Leben eines Musikers war es dann der pure Zufall, der Josh. 2016 mit seinem ersten Produzenten zusammengeführt hat. Die Zusammenarbeit dieses Teams fand ihren unbestreitbaren Höhepunkt mit „Cordula Grün". Der Titel bescherte Josh.














