
Bitteres Fest
Pedro Almodóvars neuer Spielfilm über die Grenze zwischen Leben und Fiktion, 111 min, verschiedene Termine im August
6.8. | 20:15 Uhr + 7.8., 8.8., 9.8. | 21 Uhr + 10.8.-13.8., 17.8., 18.8., 19.8. | 20:15 Uhr + 20.8., 24.8., 25.8., 26.8. | 18 Uhr + 23.8. | 19 Uhr
ES 2026 | 111 min | Spielfilm | R: Pedro Almodóvar | Omu + DF
Was geschieht, wenn die intimsten Beziehungen eines Künstlers unweigerlich in seine Arbeit hineinfließen und wie weit dürfen Autoren mit Autofiktion gehen? Diese Frage wirft Pedro Almodóvar in seinem neuesten Kinofilm »Bitteres Fest« auf und präsentiert ein präzises, emotionales Porträt über Kreativität, Erinnerung und die Macht des Erzählens.
Zwei Zeitebenen und zwei Perspektiven verweben sich zu einem vielschichtigen Spiel zwischen Realität und Fiktion: Die erfolgreiche Werbefilmregisseurin Elsa stürzt sich nach dem Tod ihrer Mutter in ihre Arbeit, ohne sich Raum zum Trauern zu geben. Erst nach einer Panikattacke erlaubt sich Elsa eine Auszeit und reist nach Lanzarote. Begleitet wird sie von ihrer Freundin Patricia, die mehrfach von ihrem Mann verlassen wurde, und während des langen Festtagswochenendes im Dezember nicht in Madrid bleiben will.
In einer anderen Zeit in der gleichen Stadt arbeitet der erfolgreiche Autor und Regisseur Raúl Durán, der gegen eine lange kreative Krise ankämpft, an seinem neuen Werk – und schreibt genau jene Geschichte, die Elsas Leben erzählt. Pedro Almodóvar, der Meisterregisseur des spanischen Kinos, erforscht in »Bitteres Fest« die fragile Grenze zwischen Leben und Kunst, zwischen Erlebtem und Erdachtem. Der Film beleuchtet, wie Wahrheit und Fiktion untrennbar verbunden sind, manchmal auf schmerzhafte Art und Weise.
Oscar-Preisträger Almodóvar, bekannt u.a. für »Alles über meine Mutter«, »Sprich mit ihr«, »Volver« oder »Leid und Herrlichkeit«, übernahm wie gewohnt Regie und schrieb das Drehbuch.
Mismo lugar: Brotfabrik Berlin
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