
Jochen Malmsheimer
Solo performance von Jochen Malmsheimer über Sprache, Wortwitz und gesellschaftliche Befindlichkeiten
wie es sich gehört, die Begrüßung der Anwesenden, obendrein wird schonungslose Offenheit in allen Punkten vereinbart. Der Zusammenhang zwischen Bahnhof und Leim wird endlich, über fünfzig Jahre nach Kriegsende in Deutschland, wieder angesprochen, dennoch kaum spürbare Erleichterung.
Im Folgenden wird die auf die nachmalige nordrhein-westfälische Umweltministerin und ihre Hundeverordnung zurückgehende „Höhn-Angst“ des „homo canidemtenens“ erschöpfend behandelt, auch und gerade für den Cantor. Zudem wird, neben vielem anderen mehr, endlich ausgeführt, was gesähe, „Wenn Worte reden könnten“. Das Geschäft des Sprechens, von fast jedermann ahnungs- und schamfrei in einer jeglichen Lebenslage schwunghaft betrieben, ist ein komplizierteres, als man gemeinhin ahnen möchte. Hier wird klar, warum. Und vielleicht gereicht’s, nach dem Hinhören, in Hinkunft zum liebevolleren Umgang mit Wort und Klang.
Zumindest der Hoffnung bin ich voll, möcht‘ ich schreiben.
Foto: Jürgen Sprachmann
Einlass 18:45 Uhr
Gleicher Ort: METRO Kino im Schloßhof
12Wie wär's mit …
Was wir dir noch nicht zeigen — aber bei dir gerade läuft.












